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Über das Friedensnetzwerk Salzburg


Das Friedensnetzwerk Salzburg wurde im Frühjahr 2005, inmitten der UNO-Friedensdekade 2001 - 2010, gegründet. Es entstand als eigenständiges lokales Netzwerk, welches sich aus dem Österreichischen Friedensnetzwerk bildete, das bis Ende der Friedensdekade bestand.
Hauptaktivität des Friedensnetzwerkes Salzburg ist seit der Gründung die Organisation und Durchführung einer Feier am Weltfriedenstag der Vereinten Nationen (21. September) vor Ort, um diesen Tag und das Anliegen dahinter in die Öffentlichkeit zu tragen.

 

Organisationen, die derzeit im Friedensnetzwerk Salzburg sind:

*  Rudolf Steiner Schule Salzburg 
*  Salzburger Frauenföderation für Weltfrieden
*  Sri Madhavananda World Peace Council
*  "Tanze aus deinem Herzen" von Elvira Göbert
*  Yoga im täglichen Leben

 Alle Mitglieder im Friedensnetzwerk arbeiten ehrenamtlich.

 


Mitglieder des Friedensnetzwerkes

Andrea Bachtrog

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Bei der Gestaltung des Weltfriedensfestes arbeite ich mit, weil Frieden viele Aspekte hat - einer davon ist die Lebensfreude. Sie kommt in unserem Fest zum Ausdruck. Und weil Frieden immer bei uns selbst beginnt - im eigenen Kopf, im Herzen und im Bauch.

Yoga im täglichen Leben & Sri Madhavananda World Peace Council

Christine C. Fegerl

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„An den Frieden denken, heißt, an die Kinder denken.“ (Michail Gorbatschow)

Mein größter Wunsch für mich selbst, meine Familie und die große Gemeinschaft der Menschen ist Zu-Frieden-heit. Tragen wir Frieden in unseren Herzen, finden wir Stärke und Kraft, die Dinge zu tun, die zu tun sind. Strukturen zu verändern, die dem Frieden entgegen stehen, Menschen gelassen die Stirn zu bieten, die den Frieden in uns und um uns gefährden.

Jeden Tag einen Schritt zum Frieden. Das ist mein Ziel.

„Stell dir vor, es ist Frieden und alle machen mit!“ (Manuela Gaiswinkler) Dieser Satz stand als Motto für ein größeres Projekt im Zeichen des Friedens, bei dem ich mich engagierte. Inzwischen nehme ich mehr und mehr ähnliche Initiativen wahr. Das macht mich zutiefst dankbar. Vielleicht wird der Wunsch nach einem friedlichen Zusammenleben aller Wesen doch einmal Wirklichkeit?

Wo ich selbst kann, entscheide ich mich jedenfalls für den Frieden – und lade alle, die diese Zeilen lesen, ein, dasselbe zu tun. Für uns und unsere Kinder!

Lebensimpulse - Fastenerleben

Claus Gomig

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Als langjähriger Friedensaktivist war ich im Jahr 2005 Mitbegründer des Friedensnetzwerkes in Salzburg, um die zu dieser Zeit laufende "UNO-Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit für die Kinder dieser Welt" (2001 - 2010) in Salzburg bekannter zu machen. Aus den anfangs geplanten Aktionen während des Jahres in Richtung Friedenskultur hat sich schnell die Hauptaktivität des Friedensnetzwerkes herauskristallisiert: am 21. September, den die Vereinten Nationen zum Weltfriedenstag erklärt haben, alljährlich für die Salzburger Bevölkerung eine Feier mit interessantem Programm zu organisieren. Ehrenamtlich. Und das haben wir bis jetzt geschafft, jedes Jahr. Aber: wir haben das nur als Gemeinschaft, als Netzwerk umsetzen können, und durch die Hilfe von Sponsoren und dem Engagement von vielen Menschen! Aus tiefster Überzeugung kann ich heute sagen, dass jeder Mensch ein göttliches und grundsätzlich friedvolles Wesen ist. Und dieses Wesen in jedem von uns gehört gestärkt und gefördert! Hier bei uns und überall auf diesem schönen, wertvollen Planeten Erde. Dann ist (Welt-)Frieden nicht nur möglich, sondern ein Dauerzustand. Es ist im Prinzip ganz einfach: Sobald die immens starke Kriegsindustrie von der Bevölkerung keine Macht und kein Geld mehr bekommt, dann ist Frieden innerhalb kurzer Zeit. Darum mein Engagement im Friedensnetzwerk.

Mitbegründer Friedensnetzwerk Salzburg

Elisabeth Riedl

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Nachruf auf Elisabeth Riedl/geborene Bateson (1952 – 2017)

Am 7. April 2017 ist Elisabeth Riedl, eine langjährige Mitarbeiterin unseres Friedensnetzwerkes von uns gegangen. Sie war eine der Begründerinnen des Netzwerkes und die treibende Kraft, dass dieses im Jahr 2005 in Salzburg gegründet wurde.

Auf Initiative einiger Friedens Nobelpreisträgerinnen erklärten die Vereinten Nationen die Jahre 2001 – 2010 zur „UNO-Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit für die Kinder dieser Welt“. In diesen 10 Jahren war Elisabeth im damals österreichweit bestehenden Friedensnetzwerk sehr aktiv. Gleichzeitig setzte sie auch auf internationaler Ebene viel Zeit, persönliche Energie und finanzielle Mittel ein, um die Dringlichkeit einer Friedenskultur ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Wie schon erwähnt, war Elisabeth im Jahr 2005 Mitgründerin des Salzburger Friedensnetzwerkes, dessen Hauptaktivität die Organisation und Durchführung einer großen öffentlichen Feier am alljährlichen UNO-Weltfriedenstag (21. September) in der Stadt Salzburg ist. Dieser Gedenktag für Frieden besteht mit variablem Datum seit 1981. Durch die Initiative des britischen Filmemachers und Friedensaktivisten Jeremy Gilley wird seit dem Jahr 2001 dieser Friedenstag immer am 21. September begangen und gefeiert. Mit Gilley stand Elisabeth auch jahrelang in freundschaftlichem Kontakt.

Der 21. September bekam für Elisabeth über die Jahre eine sehr wichtige Bedeutung. Neben Salzburg und Österreich war sie mit ihrer gewinnenden und charmanten Art immer auch in der großen weiten Welt zu Hause, z.B. bei den Vereinten Nationen, und netzwerkte für den Weltfrieden.

Bei der Beerdigung wurde ihr Lebensweg anhand verschiedener biografischer Stationen nachgezeichnet, und es war mehr als beeindruckend, wo überall Elisabeth im Laufe ihres Lebens mitgewirkt hatte!

Mit ihrem unermüdlichen Engagement für den Frieden, für Gerechtigkeit und für die Würde und Rechte der Frauen hat sie viel Pionierarbeit geleistet. Sie war ganz und gar von diesen Gedanken beseelt und stellte, neben Familie und Beruf, all ihre Kraft in diesen Dienst. Unsere Friedensfreundin war sehr engagiert in der Frauenföderation für Weltfrieden tätig, in der Flüchtlingshilfe und setzte sich für die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen ein.

Sie war durchaus streitbar, aber auch die tatkräftige, beherzte Frau, die sich nicht scheute, kräftig mit anzupacken. Eine mutige Kämpferin für den Frieden. Ihre Stärke war auch, Politiker und Prominente für den Friedensgedanken zu begeistern.

Wir werden Elisabeth sehr vermissen. Gleichzeitig wird sie uns immer wieder nah sein - ganz besonders am 21. September!

Mitbegründer Friedensnetzwerk Salzburg

Elvira Göbert

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Ich bin seit der Gründung Mitglied im Salzburger Friedensnetzwerk und es ist mir ein großes Anliegen mich für den Frieden in dieser Welt einzusetzen. Frieden ist nichts Selbstverständliches, sondern wir müssen uns beständig neu darum bemühen. Es ist wichtig, immer wieder Brücken zu schlagen zwischen den Kulturen und den Religionen. Ich habe ein wundervolles Mittel dazu gefunden, eine internationale, nonverbale Sprache – den Tanz. In Tanzprojekten mit Kindern versuche ich tanzend Brücken zu bauen zwischen den verschiedenen Kulturen aus denen die Kinder stammen. Durch den Tanz lernen die Kinder die eigene und die fremde Kultur näher kennen und wertschätzen, Vorurteile und Ressentiments verschwinden. Es gibt ein altes indianisches Sprichwort das sagt: "Du sollst erst einen Tag in den Mokassins eines anderen gehen, wenn du ihn verstehen willst". Durch den Tanz gehen wir sprichwörtlich in den Schuhen der anderen und erleben ganz hautnah die Volksseele. 2011 habe ich mit meinem Projekt "Tanzend eine Brücke bauen zwischen den Kulturen und zwischen Jung und Alt" einen Förderpreis beim Salzburger Volkskulturpreis gewonnen. Kleine Kostproben dieser Tanzprojekte zeigen die Kinder alljährlich bei unserem Fest zum Weltfriedenstag.

Tanze aus deinem Herzen

Margit Walter-Riesner

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Ich buchstabiere den FRIEDEN so:

F für Freiheit, die durch eine Demokratie wie die unsere in Österreich möglich ist! Keine Selbstverständlichkeit in unserer Welt!

R für Ressourcen,Quellen des Lebens auf allen Ebenen des Daseins aller Lebewesen:

Körperlich: in guter Luft, schöner Landschaft, gesundheitsfördernder Umgebung leben, arbeiten dürfen – ein Geschenk!

Geistig: leistbare Bildung für alle – einer der Grundbausteine sozialen Friedens

Seelisch: gesellschaftspolitische und spirituelle Gegebenheiten, die den Frieden des Herzens jeder einzelnen Person fördern und ermöglichen!

I für Inklusion

„Die Forderung nach sozialer Inklusion ist verwirklicht, wenn jeder Mensch in seiner Individualität von der Gesellschaft akzeptiert wird und die Möglichkeit hat, in vollem Umfang an ihr teilzuhaben oder teilzunehmen.“ (Wikipädia: Soziale Inklusion)

E für ehrenamtlich, freiwillig, immer und überall:

Frieden braucht „Trägerinnen und Träger“, Menschen, die ihn „einfach“ leben: Tag für Tag, an dem Platz, an dem wir gerade sind, mit genau den Menschen, denen wir begegnen. Oder es gibt ihn nicht.

D für Dienen und Demut und Dankbarkeit:

Altmodisch klingende Begriffe: Demut ist der Mut zu dienen: dem Frieden im eigenen Herzen, dem Frieden in der Gesellschaft, dem Weltfrieden auf Mutter Erde – in Dankbarkeit, für das,was heil und gut ist.

E für Empathie Mitfühlen und Wohlwollen für alle.

N für nächste Schritte konkret eine Handlung am Tag setzen: meditieren, einen Konflikt gut lösen, ein gutes klärendes Gespräch führen, in Stille sein, ….

zeit-raum

Michael Walter

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Als UNESCO Schulreferent der Rudolf Steiner Schule Salzburg möchte ich aktiv mitwirken, dass wir in den Jugendlichen eine Gesinnung anlegen, die sie dazu führt, später als Erwachsene mit mehr Liebeskräfte für die Erde und die Mitmenschen, mit mehr Verantwortungsgefühl für die Umwelt tätig zu sein als es unserer Generation heute möglich ist.

Rudolf-Steiner-Schule - Freie Waldorfschule Salzburg

Sylvia Hobiger

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Mir ist der Friedensgedanke deshalb ein großes Anliegen, weil ich glaube, dass ganz viele Menschen unter Zwietracht und Missstimmung in Bezug auf die Beziehungen mit anderen Menschen leiden. Im Grunde sehnt sich jeder Mensch nach Liebe und Anerkennung und wenn wir uns dieser Sehnsucht gewahr werden und in diesem Sinne im Alltag verhalten lernen, können wir ein reichhaltiges Leben mit guten Beziehungen führen. Frieden beginnt mit Zufriedenheit im eigenen Dasein und daraus kann sich ein Friede in der Familie, in der Gemeinde, einem Staat und sogar über die ganze Welt ausbreiten.

Yoga im täglichen Leben, Yogastudio Shivani, Anif

Nächste Veranstaltungen


Donnerstag, 21 September 2017

Schlosspark Hellbrunn

Weltfriedensfest zum Weltfriedenstag